FAIR'N GREEN gewinnt erste Betriebe in Österreich

Pressemitteilung vom 01.10.2016

Erste Betriebe aus Österreich beigetreten - FAIR‘N GREEN wird das europäische Nachhaltigkeitssystem für den Weinbau

Das Nachhaltigkeitssystem FAIR‘N GREEN, zu dem 30 Weingüter in Deutschland und Frankreich gehören, wird nun auch in Österreich aktiv. Mit dem Weingut Berger aus dem Kremstal und dem Weingut Wohlmuth aus der Südsteiermark schließen sich zwei angesehene Betriebe dem System an.

FAIR‘N GREEN ist ein ganzheitliches und detailliertes System für nachhaltigen Weinbau, das sowohl Umweltkriterien als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wird jeder Betrieb anhand eines detaillierten Kriterienkatalogs auditiert und vor Ort begutachtet. Jedes FAIR’N GREEN-Weingut ist verpflichtet seine Nachhaltigkeitsleistung fortwährend zu verbessern. Zu diesem Zwecke werden jährlich ein Prüfbericht zur Nachhaltigkeit des Betriebs sowie eine Ökobilanz erstellt und die CO2-Emissionen berechnet.

Gerhard Wohlmuth vom gleichnamigen Weingut: "Bei FAIR'N GREEN begeistert uns der gesamtheitliche Ansatz für unser Weingut, der uns dabei helfen soll, unser Weingut jährlich messbar in allen Bereichen zu verbessern und  nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei sind uns vor allem die Umweltaspekte eine Herzensangelegenheit, damit unsere Kulturlandschaft für nachfolgende Generationen erhalten bleibt."

Erich Berger ergänzt: "FAIR’N GREEN ist das richtige System, um Nachhaltigkeit im Weinbau zu etablieren. Mir ist es wichtig im Sinne meiner Familie und meiner Mitarbeiter ein gutes und angenehmes Umfeld zu schaffen. Ich möchte meinen Kindern einen gut aufgestellten Betrieb übergeben.“

Damit ist FAIR‘N GREEN das erste Nachhaltigkeitssystem für Weinbau, das in drei europäischen Ländern vertreten ist. Dazu Cornelius Dönnhoff, stellvertretender Vorsitzender von FAIR’N GREEN zum Markteintritt in Österreich: "Der Nachhaltigkeitsgedanke kennt keine Grenzen - mit dem Beitritt zu FAIR'N GREEN haben unsere österreichischen Winzerkollegen gezeigt, dass Nachhaltigkeit weltweit ein wichtiges Thema ist."

 Download PDF

 Beachten Sie bitte auch die Einladung zum Pressegespräch am 16.11. ins Restaurant "El Pescador" in Graz.

Kontakt:
FAIR and GREEN e.V.
Verband für nachhaltigen Weinbau
Kölnstr. 47
53111 Bonn
tel: 0228/886 844 80
mail: redaktion@fair-and-green.com
www.fair-and-green.com

 
 

Erste Betriebe aus Österreich beigetreten – FAIR‘N GREEN wird das europäische Nachhaltigkeitssystem für den Weinbau

zertifizierung als erfolgsfaktor

Anfang Mai erschien der neue Sammelband "Zertifizierung als Erfolgsfaktor - Nachhaltiges Wirtschaften mit Vertrauen und Transparenz" beim Springer Verlag. Das neue Standardwerk stellt erfolgreiche Zertifizierungssysteme und deren Anwendung vor.

Die Richtlinien des FAIR and GREEN e.V. können Sie sich hier herunterladen!

In einem extra Kapitel beschäftigt sich das Buches mit der Thematik Produktzertifizierungsprogrammen. Darin sind Beiträge zu Siegeln wie MSC (Marine Stewardship Council - nachhaltiger Fischfang), QS (Qualität und Sicherheit - Prüfsystem für sichere Lebensmittel) und FSC (Forest Stewardship Council - nachhaltige Forstwirtschaft) enthalten. In einem Beitrag wird auch das  Zertifizierungssystem für den nachhaltigen Weinbau FAIR'N GREEN vorgestellt. Insgesamt beschäftigt sich das Buch in über 40 Beiträgen auf mehr als 600 Seiten mit den Themen Wettbewerbsvorteil durch Zertifizierungen,  Zertifizierungen verschiedener Branchen oder der Glaubwürdigkeit von Zertifizierungen.

Der Sammelband enthält Beiträge von zahlreichen renommierten Autoren und Sachverständigen der Zertifizierungsbranche und gibt dem Leser einen umfassenden Überblick über Zertifizierungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit. Herausgegeben wurde der Band von Dr. Reiner Friedel und Edmund A. Spindel, die über langjährige Erfahrung in den Bereichen Unternehmensmanagements und Nachhaltigkeit verfügen.

Sie können das Buch im Handel erwerben. Weitere Informationen finden Sie hier.

ISBN: 978-3-658-09700-4


„Zertifizierung als Erfolgsfaktor“ erschienen

weinwelt1080x500_1

Pressespiegel

Berichterstattung 2016
In der aktuellen Ausgabe der Meiningers Weinwelt (April / Mai 2016) wird über FAIR’N GREEN berichtet. Neben dem bereits bekannten Ansatz der Label Ecovin, Bioland und Demeter werden bei FAIR’N GREEN die drei Säulen der Nachhaltigkeit betont: Ökonomie, Ökologie und Soziales.
Wer mehr erfahren möchte, findet den Artikel auf Seite 17 der Printversion.


Weinwelt berichtet über FAIR’N GREEN

neuervorstand

Pressemitteilung vom 01.12.2015

Nachhaltiger Weinbau in Deutschland gewinnt weitere Mitglieder

Theresa Breuer, Cornelius Dönnhoff und Philipp Kuhn neu im Vorstand von FAIR’N GREEN

Das Nachhaltigkeitssystem FAIR’N GREEN wird bei den Winzern in Deutschland immer beliebter. Mittlerweile arbeiten fast 30 Weingüter nach ganzheitlichen Kriterien in den Bereichen Umwelt, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltige Betriebsführung.

Auf einer kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung im Rheingau wurde der Vorstand um Theresa Breuer (Rheingau), Cornelius Dönnhoff (Nahe) und Philipp Kuhn (Pfalz) erweitert, um der Ausdehnung von FAIR‘N GREEN in weitere Regionen Rechnung zu tragen. Wiedergewählt in den Vorstand wurde Reinhard Löwenstein (Mosel). Zum Vorsitzenden des Verbands wurde erneut Keith Ulrich und zum weiteren Vorstandsmitglied Florian Reinert gewählt.

Cornelius Dönnhoff: „Mit dem neuen gebietsübergreifenden Vorstand können wir in den einzelnen Regionen noch besser den nachhaltigen Weinbau vorantreiben und das Nachhaltigkeitssystem weiter stärken.“

Zum Vorsitzenden des Beirates wurde Clemens Busch (Mosel) berufen. Der Beirat, der mit Mitgliedern aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sommeliers und Gastronomen besetzt ist, unterstützt den Vorstand in fachlichen Fragen.

Philipp Kuhn: „Wichtig ist für uns die inhaltliche Arbeit in unseren Betrieben, mit dem Ziel unsere Weingüter ganzheitlich nachhaltig auszurichten und uns dabei mit einer Vielzahl von Maßnahmen schrittweise zu verbessern.“

FAIR‘N GREEN hat in 2015 wieder zahlreiche Initiativen mit den Mitgliedsbetrieben umgesetzt. So wurde für alle Weingüter eine Ökobilanz erstellt und der CO2-Fußabdruck berechnet. Zudem wurden Maßnahmen ergriffen um die Energieeffizienz zu steigern. Die Umstellung auf leichtere Glasflaschen wurde konsequent weiter fortgesetzt, um den CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. Zusätzlich transportieren die meisten Weingüter ihre Produkte mittlerweile klimaneutral. Im Weinbau wurden Maßnahmen zur Biodiversitätsförderung ergriffen und der naturnahe Weinbau konsequent vorangetrieben.

 

Download PDF

 

Kontakt:
FAIR and GREEN e.V.
Verband für nachhaltigen Weinbau
Erste Fährgasse 7
53113 Bonn
tel: 0228/886 844 85
mail: redaktion@fair-and-green.de
www.fair-and-green.de

 
 

Breuer, Dönnhoff und Kuhn neu im Vorstand von FAIR’N GREEN

banner-durabilite-en-france

Das Nachhaltigkeitssiegel FAIR‘N GREEN, dem sich in Deutschland bereits 25 führende Weingüter angeschlossen haben, findet nun auch in Frankreich erste Mitstreiter. Mit der Domaine Pfister aus Dahlenheim im Elsass hat sich das erste französische Weingut der Initiative angeschlossen.

Mélanie Pfister, die ebenfalls Vorsitzende des elsässischen Winzerinnennetzwerkes Les Divines d‘Alsace ist, zu FAIR‘N GREEN: „Wir betreiben in der achten Generation Weinbau. Für uns ist es wichtig unsere Kultur, Savoir-Faire, die Natur und unsere Böden zu erhalten. Wir wollen sicherstellen, dass es damit weiter geht. Nachhaltigkeit ist ein weltweites Ziel, das man im Austausch mit internationalen Kollegen viel intensiver und schneller erreichen kann als allein – und FAIR’N GREEN ist das System dafür. Dieser Ansatz ist innovativ, alle Säulen der Nachhaltigkeit werden berücksichtigt und gemessen. Jedes Glied der gesamten Wertschöpfungskette wird berücksichtigt: der/die Winzer(in!), die Mitarbeiter, der Kunde und vor allem die Natur! Vive FAIR’N GREEN!

FAIR‘N GREEN, der Nachhaltigkeitsstandard für den Weinbau, ist ein ganzheitliches und umfassendes System, das sowohl Umweltkriterien als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. FAIR'N GREEN ist dabei ein dynamisches sich veränderndes System, immer offen für Neues, transparent und flexibel.

Zur Einführung des Nachhaltigkeitssystems in Frankreich führt der stellvertretende Vorsitzende von FAIR‘N GREEN Reinhard Löwenstein aus: „Nachhaltigkeit, Durabilité, Sustainability. Die kontemporäre Antwort auf Globalisierung und Food-Design ist ein international angelegtes Projekt. Wir freuen uns daher die traditionsreiche Domaine Pfister als erstes Mitglied aus Frankreich bei FAIR’N GREEN willkommen zu heißen.“

-- [PDF]

FAIR’N GREEN le système pour la viticulture durable maintenant en France

Le Label de durabilité „FAIR’N GREEN“, qui a déjà été rejoint par 25 domaines viticoles allemands de premier plan, trouve des alliés maintenant également en France. C’est le domaine Pfister, situé à Dahlenheim en Alsace, qui est le premier domaine français à s’associer à l’initiative.

Mélanie Pfister qui est en même temps présidente du réseau des vigneronnes «Les Divines d’Alsace» déclare à propos de FAIR’N GREEN : «Je suis la 8ème génération sur le domaine. Pour nous il est essentiel d’entretenir et faire vivre notre culture, notre savoir-faire, la nature et nos sols. Nous voulons nous assurer que cela continue. La durabilité est un objectif global qu’on peut atteindre plus vite et plus efficacement en échangeant avec des collègues internationaux que tout seul – et FAIR’N GREEN est le système qui le permet. Il s’agit d’une approche innovante, tous les piliers de la durabilité sont pris en considération et sont évalués. Tous les maillons de la chaîne y trouvent du positif: le vigneron(ne !), les employés, les clients et avant tout la nature ! Vive FAIR’N GREEN !»

FAIR’N GREEN, le standard de durabilité pour la viticulture, est un système global qui comprend des aspects de l’environnement ainsi que des critères économiques et sociaux. Mais FAIR'N GREEN est aussi un système dynamique, transparent, flexible et en développement permanent, qui reste ouvert aux nouveautés.

Lors de l’installation de FAIR'N GREEN en France, Reinhard Löwenstein, vice-président de FAIR'N GREEN, explique : « Nachhaltigkeit, Durabilité, Sustainability – la réponse contemporaine à la globalisation et au food-design est un projet de perspective internationale. Nous sommes heureux de souhaiter la bienvenue au Domaine Pfister avec sa riche tradition, comme premier membre français. »

-- [PDF]

Pressemitteilung des FAIR and GREEN e.V. | Bonn, 12.05.2015

 
 

FAIR’N GREEN nun auch in Frankreich

mechthildheil

„Es müssen ja nicht immer Gesetze erlassen werden. Jeder kann etwas tun, um die Welt ein klein wenig besser zu machen“

 

Der FAIR and GREEN e.V. bekommt weitere Unterstützung aus der Politik: Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion, stellt sich in einer Pressemeldung voll hinter das System für nachhaltigen Weinbau:

„Nachhaltigkeit liegt nicht nur im Trend, sondern ich bin überzeugt, dass jeder einzelne von uns, ob Verbraucher oder Unternehmer, Verantwortung für unsere Umwelt und die Gesellschaft trägt. (…)„Ich freue mich, wenn die guten regionalen Produkte immer weiter entwickelt und verbessert werden und der Weinbau an der Ahr seinen hervorragenden Ruf noch weiter ausbauen kann“.

Hier finden Sie die vollständige Pressemeldung auf der Website von Mechthild Heil.

Die gelernte Architektin vertritt seit der Bundestagswahl 2009 den Wahlkreis Ahrweiler/Mayen im Bundestag. Im Wahlkreis von MdB Heil sind auch die FAIR and GREEN Weingüter Meyer Näkel und Jean Stodden beheimatet. Erst letzten Herbst hat die SWR Sendung „natürlich!“ in einem Bericht über die Initiative der Ahr Winzer berichtet. Als erste Weinbauregion Deutschlands verzichteten die Winzer der Ahr kollektiv auf den Einsatz von Insektiziden. Winzer Alexander Stodden vom (fast) gleichnamigen Weingut stellte seine Arbeit im Weinberg vor und erklärte, warum er sich entschieden hat, dem FAIR and GREEN e.V. beizutreten um nachhaltigen Weinbau zu praktizieren. Den Bericht können Sie sich auch in unserem Beitrag ansehen.

Im FAIR and GREEN e.V. entwickeln führende Weingüter die Prinzipien für nachhaltigen Weinbau weiter: Umweltschutz, gesellschaftliche Verantwortung und moderne Betriebsführung gehen dabei Hand in Hand. Mittlerweile haben sich über 20 Betriebe dem System angeschlossen und sich der Prüfung anhand von 150 Kriterien unterzogen.


MdB Mechthild Heil unterstützt nachhaltigen Weinbau mit FAIR’N GREEN

pressegespraech1_500x1080

Ein Jahr nach Gründung: FAIR'N GREEN als Nachhaltigkeitsstandard im deutschen Weinbau etabliert

+++ Dönnhoff, Eva Fricke, Reinhold Haart, Karthäuserhof, Jean Stodden und weitere neue Mitglieder +++

Insgesamt 20 führende deutsche Weingüter haben sich bis heute dem Verein FAIR and GREEN angeschlossen, um Ihre Betriebe an konkreten Nachhaltigkeitszielen auszurichten und kontinuierlich zu verbessern. Ziel ist es, sowohl die Zukunftsfähigkeit der Betriebe sicherzustellen, als auch den Konsumenten ein nachhaltiges, verantwortungsvolles und hochwertiges Produkt anzubieten.

Dazu Staatssekretär Ulrich Kelber vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz: „FAIR’N GREEN ist wirklich eines der spannendsten Projekte, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte. Das klare Bekenntnis zum gemeinsamen Ziel der Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Offenheit über den Weg dorthin, hat mich von Anfang an überzeugt. Ich bin überzeugt, dass mit dem FAIR’N GREEN-Konzept genau die Lebensmittelproduktion stattfindet, die Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich wollen: fair zur Natur und zum Menschen, regional und nachhaltig."

Das System FAIR‘N GREEN besteht neben einer Analyse und Zertifizierung aus einer begleitenden Beratung mit Handlungsempfehlungen hinsichtlich nachhaltiger und zukunftsorientierter Betriebsführung. Dabei ist das System praxisnah, handlungsorientiert und entwickelt gemeinsam mit den beteiligten Winzern neue Initiativen für den Weinbau.

Cornelius Dönnhoff vom gleichnamigen Weingut: „Uns überzeugt dieses ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzept. Es unterstützt uns dabei, nachhaltiges Wirtschaften nicht nur weiterzuentwickeln, sondern Fortschritte objektiv messbar und überprüfbar zu machen. Das Ziel Ressourcen zu schonen bezieht auch soziale und gesellschaftliche Aspekte mit ein. Wir arbeiten alle gemeinsam daran, diese Philosophie mit Leben zu füllen.“

Johannes Haart vom Weingut Reinhold Haart ergänzt: „FAIR‘N GREEN unterstützt uns in der heutigen Zeit, die Zusammenhänge unserer Arbeit zu verstehen, um heute und auch noch morgen fit für den modernen Markt zu sein.“ Alexander Stodden von der Ahr erläutert „Unsere Tradition ist es, im Einklang mit der Natur alles zu tun, um Wein zur Vollendung zu bringen. Dieses Siegel erlaubt mir nicht nur meinen Respekt gegenüber der Natur, sondern auch meinen Mitarbeitern zu zeigen. FAIR'N GREEN setzt meinen Anspruch, auch morgen mit gutem Gewissen meinen Kindern in die Augen schauen zu können, in perfekter Weise um.“

Neben einem Kriterienkatalog mit Anforderungen in den verschiedenen Nachhaltigkeitsbereichen (Betriebsführung, Umwelt und Gesellschaft) werden konkrete Verbesserungen entwickelt, die von kurzfristigen Maßnahmen über mittel- bis hin zu langfristigen Konzepte reichen können. Dabei analysiert FAIR‘N GREEN die Situation des Weinguts und legt gemeinsam mit dem jeweiligen Winzer einen Entwicklungsplan in eine nachhaltige Zukunft fest. Dazu Eva Fricke, vom gleichnamigen Weingut aus dem Rheingau: “FAIR'N GREEN bietet mir intern eine Qualitätskontrolle und Hilfestellung den Betrieb nachhaltig weiterzuentwickeln und Schwachstellen aufzuzeigen. Extern bietet die Zertifizierung unseren Kunden eine Qualitätsgarantie.“

Daneben starten die beteiligten Weingüter gemeinsame Projekte, um auf Herausforderungen wie den Klimawandel zu reagieren. Durch Analyse des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) und der Ökobilanz werden Lösungsansätze im jeweiligen Betrieb aufgezeigt. Es folgen konkrete Aktionen wie beispielsweise das Umstellen auf Leichtglasflaschen, die einen deutlich geringeren CO2- Ausstoß verursachen. Dazu Dörte Näkel, vom Weingut Meyer Näkel an der Ahr: „Denn Klimaschutz geht uns alle an und jeder Einzelne macht hier den Unterschied. Wir Winzer erleben bereits heute die Auswirkungen der Klimaveränderungen.“

02.12.2014 - Bonn

Kontaktdaten:


FAIR and GREEN e.V.
0228 886 844 85
Erste Fährgasse 7
53113 Bonn
redaktion@fair-and-green.de


Ein Jahr nach Gründung: FAIR’N GREEN als Nachhaltigkeitsstandard im deutschen Weinbau etabliert

LogoFairNgreen500x1080

Weinexperte Markus Del Monego lobt FAIR'N GREEN

Der Sommelier und Weinsachverständige Markus Del Monego lobt das Nachhaltigkeitssystem von FAIR'N GREEN. Del Monego gewann 1998 die Sommelier-Weltmeisterschaft und führt seit 2003 zusätzlich den Titel Master of Wine. Als erste Person konnte del Monego beide Titel auf sich vereinigen. Sein Ziel ist es, den Konsumenten die Wertschätzung für Genuss und hochwertige Produkte nahezubringen. Dafür setzt sich del Monego auch im Beirat des FAIR'N GREEN Nachhaltigkeitssystems ein.

"Das Konzept von FAIR’N GREEN überzeugt mich. Nachhaltiges Arbeiten wird im Weinbau, im Keller und im Vertrieb immer wichtiger. Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und diese im Gleichgewicht mit sozialen und ökonomischen Aspekten zu halten - das ist unsere Herausforderung. Nachhaltiges Handeln macht einen bewussteren Umgang mit Wein möglich und kann dazu die Qualität steigern. Im Idealfall gibt es dann zwei Gewinner: die Natur und der Mensch."

So Markus Del Monego. Mehr zu Ihm erfahren Sie auch auf seiner Website und in der einschlägigen Fachpresse.


Weinexperte Markus Del Monego lobt FAIR’N GREEN

glasflaschenbild

Foto Creative Commons (cc) von https://www.flickr.com/photos/bayhaus

Top-Winzer leisten Beitrag zum Klimaschutz

Bonn, 17.03.2014

Einige der deutschen Top-Weingüter, darunter Georg Breuer, Philipp Kuhn, Meyer-Näkel, Ludi Neiss  und St.Urbans-Hof, beginnen in 2014 mit der Umstellung auf leichtere Glasflaschen. Die im FAIR and GREEN e.V. zusammengeschlossenen Winzer wollen damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ihren CO2-Fussabdruck erheblich reduzieren.

Wir wollen mit dieser Einführung ein Beispiel für die deutsche Weinwirtschaft geben. Dabei ist es uns wichtig, dass wir durch leichtere Flaschen sowohl unseren CO2-Ausstoß senken, als auch für unsere Kunden die gleiche Qualität der Flaschen und unserer Weine sicherstellen können“, so  Theresa Breuer vom Weingut Georg Breuer.

In der CO2-Bilanz eines Weinguts spielt die Glasherstellung eine entscheidende Rolle. Daher setzen die Weingüter hier zur Verbesserung Ihrer CO2-Bilanz an. Eine so genannte Leichtglas-Flasche für Wein (0,75l) wiegt im Branchenschnitt circa 390 Gramm oder weniger  – die handelsübliche Standardflasche (Schlegelflasche) noch über 480 Gramm oder mehr. Leichtere Flaschen verbrauchen weniger Ressourcen und Energie und senken die Treibhausgasemissionen.  Jedes Gramm Glasgewicht schlägt in der Glasherstellung mit rund  0,8  Gramm CO2 zu Buche. Bei einer Gesamtmenge von 100.000 Flaschen können Betriebe dieser Größenordnung allein durch die Umstellung auf leichteres Glas rund 7 Tonnen  CO2-Emissionen jährlich einsparen. Das verminderte Frachtgewicht trägt nochmals zur Senkung der CO2-Emissionen bei, wodurch der Effekt zusätzlich verstärkt wird.

Wir wollen in der Initiative FAIR and GREEN Zukunftsthemen nach vorne bringen und die nachhaltige Entwicklung der deutschen Weinwirtschaft fördern“,  erläutert Keith Ulrich, Vorstandsvorsitzender von FAIR and GREEN e.V.„Die Umstellung auf leichte Flaschen erfordert einige Detailarbeit – schließlich sind alle Maschinen und Verpackungsmaterial bereits auf eine bestimmte Form abgestimmt“, pflichtet Axel Neiss vom Weingut Ludi Neiss bei. „Doch dieser Herausforderung nehmen wir gerne an, wenn wir dadurch pragmatisch  unsere CO2-Emissionen reduzieren können“.

Dörte Näkel vom Weingut Meyer-Näkel ergänzt: „Was in Kanada schon lange Standard ist, sollte nun auch in Deutschland umgesetzt werden. Denn Klimaschutz geht uns alle an und jeder Einzelne macht hier den Unterschied. Wir Winzer erleben bereits heute die Auswirkungen der Klimaveränderungen.

Schlagworte: Weinbau, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Download der Pressemitteilung als PDF

Pressemitteilung FAIR and GREEN e.V. – Top-Winzer leisten Beitrag zum Klimaschutz