Erste Genossenschaft zertifiziert – Fair’n Green nun auch in Italien

Kellerei Kaltern Fair'n Green zertifiziert. Foto vom Kalterer See und Weinbergen.

PRESSEMITTEILUNG

 Kaltern, 8. Februar 2019

Cantina Kaltern: La dolce vita mit Verantwortung

Erste Winzergenossenschaft erhält das Siegel FAIR’N GREEN

Kein Greenwashing, sondern logische Konsequenz aus dem eigenen Anspruch: Die Cantina Kaltern ist die erste Winzergenossenschaft, die mit dem Siegel FAIR’N GREEN ausgezeichnet wurde. Zugleich wurde das Label zum ersten Mal nach Italien vergeben. Die wichtigsten Ziele des in Deutschland 2013 von Vorzeigebetrieben gegründeten Siegels sind Umweltschutz und naturnaher Weinbau sowie die Diversität und der Schutz der natürlichen Ressourcen. Eingefordert werden ebenfalls faire Löhne, soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Für den Winzerzusammenschluss am Kalterer See nichts Neues: Schon seit der Gründung vor 120 Jahren stand der Erhalt des Dorfes und der Traditionen sowie die Gemeinschaft der Weinbauern im Vordergrund. Heute zählt die Cantina Kaltern zu den führenden Kellereien Südtirols. „Wir arbeiten in vielen Bereichen bereits nachhaltig, aber Nachhaltigkeit ist ein inflationär gebrauchter Begriff. Deshalb wollen wir unsere Bemühungen mess- und nachvollziehbar machen. FAIR’N GREEN ist das System, das für uns am transparentesten und am konsequentesten arbeitet“, erklärt Tobias Zingerle, Geschäftsführer der Cantina Kaltern.

Das Konzept der Nachhaltigkeit ist in Kaltern kein vorübergehender Trend, sondern wird seit über 100 Jahren im Alltag gelebt. Die Zusammenarbeit mit FAIR’N GREEN ermöglicht der Cantina Kaltern bisher selbstverständliche Strukturen in einen messbaren und transparenten Rahmen zu bringen. In Südtirol und speziell in Kaltern wird seit 2.000 Jahren Weinbau in kleinen Strukturen betrieben – die durchschnittliche Anbaufläche der Bauern beträgt 0,7 Hektar. „Dies soll so bleiben. FAIR’N GREEN unterstützt uns in unseren Bestrebungen, die Voraussetzungen dafür zu erhalten und auszubauen“, so Zingerle. Einige der besten Lagen am Kalterer See werden schon jetzt biologisch bzw. sogar biodynamisch bewirtschaftet. Heimatbewusstsein haben die Kalterer ebenfalls schon seit jeher und schützen sowohl Natur als auch Traditionen.

Sich ein Label kaufen kann jeder, FAIR’N GREEN werden nicht

FAIR’N GREEN hat sich nicht weniger zum Ziel gesetzt, als zum Standard für Nachhaltigkeitszertifizierungen in Europa zu werden. Das von einigen der renommiertesten deutschen Winzer selbst gegründete Siegel ist auf dem besten Weg dazu, genau dies zu erreichen. Bisher wurde es an Weingüter aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz verliehen. Die Cantina Kaltern ist das erste Mitglied aus Italien sowie die erste Genossenschaft, die das FAIR’N GREEN-Markenzeichen tragen darf. Für die Zertifizierung werden die Bereiche Betriebsführung, Umwelt, Gesellschaft und Wertschöpfungskette unter die Lupe genommen. Inhaber des Siegels müssen Prozesse etablieren, um die gesamte Betriebsführung, die Arbeit im Weinberg, die Kellerwirtschaft sowie die Vermarktung stetig zu verbessern – im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung.

Keith Ulrich, der Präsident von FAIR’N GREEN konstatiert: „Wir als FAIR’N GREEN sind stolz darauf, dass wir mit der Cantina Kaltern sowohl unseren ersten italienischen Betrieb als auch unsere erste Genossenschaft zertifiziert haben. Das Thema Nachhaltigkeit ist für die große Anzahl der Genossen das verbindende Element und die Cantina Kaltern setzt damit ein klares Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit auch für die gesamte Region.“

Eines der schönsten Weindörfer der Welt ­– das sagen die Bewohner, von denen selber viele Winzer sind, über ihr Kaltern. Traditionen und die Umwelt zu bewahren ist für sie demnach selbstverständlich. Was sie persönlich dafür tun, erklären einige hier auf Seite 3.

Kontakt

Cantina Kaltern
Christoph Orsi
Kellereistr. 12
I-39052 Kaltern
Tel: +39 471 964986
Fax: +39 471 964368
christoph.orsi@kellereikaltern.com
www.kellereikaltern.com

Presse & Öffentlichkeitsarbeit:
Wineadventures
Anna Thanner & Julia Klüber
Pappelallee 78/79
D-10437 Berlin
Tel: +49 30 20614415
at@wineadventures.de / jk@wineadventures.de
www.wineadventures.de

Wir freuen uns, wenn Sie (noch mehr) Lust auf die Weine der Cantina Kaltern bekommen haben! Für Interviewanfragen, Probeflaschen, weitere Informationen und druckfähiges Bildmaterial wenden Sie sich gerne an:

Über Cantina Kaltern

Die Cantina Kaltern gibt es seit rund 120 Jahren. Und sie ist kein gewöhnlicher Betrieb, sie steht für 650 Familien, die sich hier am Kalterer See, rund 20 km südlich von Bozen, im Dorf Kaltern zum größten Kollektiv der Region zusammengeschlossen haben. Die Cantina Kaltern ist aktiver Bestandteil des Dorflebens. Unter den mitwirkenden Winzern befinden sich jede Menge Charakterköpfe und innovative Querdenker – oft Winzer im Nebenerwerb, die jeweils nur ein paar Zeilen oder wenige Hektar bewirtschaften; qualitätsbesessene Kellermeister, die kleinteilig arbeiten und Mut zum Experiment haben. Sie alle setzen sich in Kaltern heute gemeinsam für ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit ein. Sie sind stolz auf ihre Landschaft, ihre Handwerkstradition und ihren familiär geführten Weinbau.

Über FAIR’N GREEN

Der 2013 gegründete FAIR’N GREEN e.V. setzt sich für nachhaltigen Weinbau ein. Dazu verfügt der Verein über einen Nachhaltigkeitsstandard, die weitere Ausgestaltung von FAIR’N GREEN wird außerdem durch einen Beirat der Hochschule Geisenheim, Weincampus Neustadt und weitere Interessenvertreter unterstützt. Basis für die Zertifizierungen ist ein Katalog strenger Richtlinien. Als Mindestanforderung müssen die Betriebe zur Aufnahme 50 Prozent der Punkte erreichen, um das Siegel zu führen. Anschließend ist eine jährliche Verbesserung von 3 Prozent nötig. Unabhängige Institute stellen die Korrektheit der Zertifizierung nach wissenschaftlichen Ansprüchen sicher.

Eines der schönsten Weindörfer der Welt ­– das sagen die Bewohner über ihr Kaltern. Traditionen und die Umwelt zu bewahren ist für sie demnach selbstverständlich. Was sie persönlich dafür tun, erklären einige hier:

„Guter Wein beginnt mit gutem Boden: Voraussetzung hierfür ist eine hohe Biodiversität im Weingarten. Ein Weingarten im Gleichgewicht benötigt keine Herbizide.“

Paul Dissertori betreibt auf seinen Parzellen biodynamischen Weinbau. Der zweifache Vater ist hauptberuflich Weinbauer und betreibt mit seiner Frau einen „Urlaub auf dem Bauernhof-Betrieb“.

„Der Toxic Load Indicator (also der Indikator für die Schadstoffbelastung) zeigt uns deutlich die Wirkung von Pestizidwirkstoffen für und auf unsere Umwelt. Wer respektvoll mit der Natur umgeht verzichtet daher konsequent auf Herbizide – das lehre ich auch meinen Studenten.“

Lukas Rainer – der junge Wilde – ist Weinbauer mit Leib und Seele. Er unterrichtet außerdem an der landwirtschaftlichen Fachschule für Obst- und Weinbau Laimburg.

„Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen“, sagt ein Südtiroler Sprichwort. Für mich sind unsere Kultur und der Gemeinschaftssinn unseres Dorfes die Basis für unsere Weine. Mein Engagement gilt daher dem Erhalt unserer Kultur. Das ist unser Erfolg.“

Arnold Gschnell ist Hobby-Weinbauer in dritter Generation. Der Pensionist und überzeugter Kalterer legt großen Wert auf die Kommunikation unter den Weinbauern und Gästen.

„Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Aspekt beim Schutz der Umwelt. Auch Investitionen und Betriebsabläufe müssen auf längere Sicht Sinn machen.“

Die Wein- und Obstbäuerin Imma Morandell Sinn setzt auf integrierten Weinbau. Als Natur- und Landschaftsführerin Kalterns führt die zweifache Mutter regelmäßig Touren durch Kaltern für Gäste durch.

„Beim Bestimmen der Kennzahlen und der Ausarbeitung eines Wirtschaftsplans darf nicht nur der Profit im Vordergrund stehen. Vielmehr gilt es, auch an die kommenden Generationen zu denken.“

Christian Sinn ist Präsident des Verwaltungsrates der Cantina Kaltern. Als Vater eines naturliebenden Sohnes betreibt er Wein- und Obstbau und vermietet Ferienwohnungen auf dem Bauernhofbetrieb in Oberplanitzing. Er stellt derzeit auf biologischen Weinbau um.

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Cantina Kaltern

Cantina Kellerei Kaltern

Die Kellerei Cantina Kaltern entstand aus dem Zusammenschluss der ursprünglich vier Kalterer Kellereigenossenschaften. Im Jahr 1986 hatten sich die Erste Kellerei und Neue Kellerei (gegründet 1900 bzw. 1925) zur Kellerei Erste+Neue zusammengeschlossen. 1992 vereinten sich die beiden anderen Kellereien -die Bauernkellerei und die Jubiläumskellerei (gegründet 1906 bzw. 1908)- zur Kellerei Kaltern zusammen. Im Jahr 2016 erfolgte die Fusion dieser beiden Winzergenossenschaften zur heutigen Cantina Kellerei Kaltern.

In Kaltern gibt es ca. 1000 Winzer. Ein Großteil von ihnen besitzt weniger als einen Hektar Bewirtschaftungsfläche. Die Cantina Kellerei Kaltern selbst hat hiervon 650 Mitglieder mit einer Weinbaufläche von insgesamt 471 Hektar. Produziert werden jährlich 3,4 Millionen Flaschen Rot- und Weißwein.

Viele der Mitgliedsbetriebe unterhalten neben den Weinbergen auch noch Ferienwohnungen oder Gästezimmer.

Die Winzergenossenschaft

Viele Weinberge gehören seit Jahrhunderten den Familien, die sie pflegen. Die früher übliche Fragmentierung des Bodens -durch Aufteilung der Grundstücke auf mehrere Erben- hat dazu beigetragen, dass einige Grundstücke nur sehr kleine Flächen umfassen. Eine Verarbeitung und Vermarktung der Ernte in Eigenregie ist hier nicht mehr wirtschaftlich. Trotzdem werden diese Flächen weiter bewirtschaftet. Aus diesem Grund ist ein Großteil der Winzer Kalterns genossenschaftlich organisiert. Hier sind die Mitglieder nicht nur reine Zulieferer, sondern Miteigentümer.

Die Genossenschaftsmitglieder sind meist im Hauptberuf keine Bauern, sondern üben eine andere berufliche Tätigkeit aus. Ihre Freizeit widmen sie den Weinbergen. Meist wird hierbei die gesamte Familie mit einbezogen. Die Arbeit erfolgt ausschließlich von Hand. Sie wird aufmerksam von Agronomen und Önologen begleitet. Die Winzer werden von diesen in (agrar-)technischem Fragen unterstützt und geschult.

Das Genossenschaftswesen ist in Kaltern nicht nur Wirtschaftsbetrieb, sondern gesellschaftlicher Tripelpunkt im Ort. Über Sie werden gesellschaftliche Aktivitäten -wie Weinfeste- organisiert und durchgeführt und Sie ist im Ort ein zentraler Anlaufpunkt.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke

Das ganze Jahr über werden Fortbildungskurse, Treffen sowie Weinbergbesichtigungen organisiert. Die Traubenqualität ist ein unentbehrlicher Grundwert und so müssen alle Mitglieder die gemeinsam definierten Regeln einhalten und respektieren.

Einige Winzer bewirtschaften ihre Weinberge gemäß den Prinzipien der biodynamischen Landwirtschaft. Auch in der Kellerei werden die Trauben dieser Reben nach der Lehre von Steiner verarbeitet. Im Allgemeinen vermeiden die Weinbauern die Verwendung von Herbiziden. Pflanzenschutzmittel werden nur sehr sparsam eingesetzt. Die Reben werden ausschließlich in Notsituationen bewässert, sodass die Pflanzen tiefe Wurzeln entwickeln können, die ein harmonisches Wachstum und eine gute Versorgung mit Nährstoffen gewährleisten.

Die Winzergenossenschaft stützt und fördert die kleinen Mitgliedsbetriebe und trägt so aktiv zum Erhalt einer einzigartigen Kulturlandschaft am Kalterer See bei.

Kellerei Cantina Kaltern 

Kellereistraße 12
I-39052 Kaltern . Caldaro

Tel. +39 0471 966067
info@kellereikaltern.com

Link zum Weingut: hier

Lage der Kellerei Cantina Kaltern






5 Jahre FAIR’N GREEN – Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau vergeben

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Fair and Green e.V. - Verband für nachhaltigen Weinbau wurden am Abend des 12.12.2018 in Berlin die Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau vergeben. In Anwesenheit von zahlreichen namhaften Persönlichkeiten aus (Wein-)Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurde unter anderem der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit dem Persönlichkeitspreis für seine Unterstützung der nachhaltigen Arbeitsweise in der Weinwirtschaft ausgezeichnet.

Peter Altmaier hatte 2013 als damaliger Bundesumweltminister auf einer Pressekonferenz das Nachhaltigkeitssystem vorgestellt. Mittlerweile ist Fair and Green in fünf Ländern aktiv und hat fast fünfzig Mitglieder. Peter Altmaier: „Wer auch in der Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss soziale, ökonomische und ökologische Aspekte seines Tuns gezielt berücksichtigen. Der Weinbau geht hier stellvertretend für die Landwirtschaft einen großen Schritt voran“.

Durch den Abend im AIGNER Gendarmenmarkt in Berlin wurde von der 70. deutschen Weinkönigin Carolin Klöckner geführt. Zu den Rednern und Laudatoren zählten unter anderem der Vorstandsvorsitzende des FAIR and GREEN e.V. Dr. Keith Ulrich, der Präsident des deutschen Weinbauverbands Klaus Schneider, der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Forschung und Praxis der Weinwirtschaft. Die Keynote des Abends wurde von Dr. Bernhard von Mutius gehalten und behandelte die Bedeutung von Netzwerken und Innovationsprozessen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft.

Mit dem Preis als nachhaltigstes Weingut wurde das Weingut Schmitt aus Bad Dürkheim ausgezeichnet. Das Weingut überzeugte eine unabhängige Expertenjury durch seine ganzheitliche Vorgehensweise. Die Jury hob die konsequente Umsetzung von unterschiedlichsten Nachhaltigkeitsmaßnahmen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette hervor. So arbeitet das Weingut unter Leitung von Winzer Jochen Schmitt sehr ressourceneffizient, produziert CO2-neutral, trifft vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und ist stark gesellschaftlich in der Region verankert und engagiert.

Die Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs gingen an Sandra Morsch vom Weincampus Neustadt für ihre Masterarbeit zum Thema „Entwicklung von Steuerungsinstrumenten zur Selbstevaluierung des Nachhaltigkeitsmanagements im Weinbau am Beispiel der Pfalz“ und an Yannick Feige von der Hochschule Geisenheim für seine Bachelorarbeit über die „Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosystemleistungen in Weinbaugebieten des Rheingaus“.

Der Wissenschaftspreis ging an eine internationale Forschergruppe aus den USA, Australien, Neuseeland, Frankreich, Spanien und Deutschland. Die Wissenschaftler legten die erste großangelegte Studie zum Thema Philanthropie in der Weinbranche vor und richten damit Ihr Augenmerk auf einen wichtigen Bereich der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit von Weingütern. Dazu wurden die unterschiedlichen Formen des gesellschaftlichen Engagements von Weingütern vor ihrem jeweiligen kulturspezifischen Hintergrund untersucht.

Keith Ulrich, Vorsitzender von Fair and Green: „Mit der Vergabe der Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau wollen wir die Wissenschaft enger mit der Praxis verbinden und Studierende dazu motivieren sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.“

Impressionen der Verleihung des Nachhaltigkeitspreises

Hier finden Sie eine Auswahl an Impressionen der Verleihung des Nachhaltigkeitspreises sowie der Jubiläumsgala zum fünfjährigen Bestehen des Nachhaltigkeitssystem FAIR’N GREEN.

Weingut Jung & Knobloch

Der gelebte Respekt vor Mensch und Natur prägt uns seit Generationen. Mit Innovationsgeist sind wir bestrebt sowohl die Qualität und Vielfalt unserer Weine als auch die Ressourcenschonung nachhaltig zu sichern und weiter zu optimieren. Mit Fair'n Green wollen wir diesen ganzheitlichen Weg wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln und mit einem klaren Siegel für unsere Kunden deutlich machen.

-Weingut Jung & Knobloch

 

Weingut Jung & Knobloch

Die antike Weinpresse auf dem Hof mit der Inschrift „Konrad 1813 Knobloch“ ist das Wahrzeichen der langen Weinbautradition des Weinguts Jung & Knobloch. Manche Rebstöcke wachsen auf Böden, die seit über 200 Jahren der Familie gehören. Dies lehrt Achtsamkeit und Verantwortung auch für die nachfolgenden Generationen. Innovative Neuentwicklungen in der Kellertechnik oder auch der Umgang mit unseren Mitmenschen und Umwelt spiegeln das nachhaltige Engagement des Weinguts wider. Daher ist das Weingut auch besonders stolz auf die Bundesauszeichnung zum „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ 2014 sowie den „regio-effekt“ Preis 2017.

Das Weingut bewirtschaftet 54 ha Rebfläche in und um Albig in Rheinhessen. Dabei entsteht eine Sortenvielfalt, die ihresgleichen sucht. 21 Rebsorten werden angebaut und zu hochwertigen und, im wahrsten Sinne des Wortes, „ausgezeichneten“ Weiß-, Rosé- und Rotweine, von trocken bis edelsüß ausgebaut.

Dazu Melanie Jung:

„Weinliebhaber wissen es zu schätzen, dass vom Arbeiten im Weinberg über die Abfüllung der Flaschen bis hin zur Kundenbetreuung alles in unserer Hand liegt -  ganzheitlicher Weingenuss - zu Ihrem Wohl“.

Kontakt:

Weingut Jung & Knobloch
Langgasse 46
55234 Albig
Fon: 0 67 31 / 66 61
Fax: 0 67 31 / 4 59 23
info@weingut-jung-knobloch.de
www.weingut-jung-knobloch.de

Text und Fotos: © Weingut Jung & Knobloch 2018

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Weingut Jung & Knobloch

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Weingut Jung & Knobloch
49.773400, 8.120450
Weingut Jung & Knobloch

Weingut Zum Sternen

"Fair und nachhaltig zur Umwelt müsste eigentlich selbstverständlich sein. Eine Auslobung der Weinqualität, allein auf Grund eines auf Kupfer und Schwefel reduzierten Pflanzenschutzes, genügt nicht. Eine solche Kulturführung lehne ich gar ab. Gegenüber Boden, Wasser und Luft nachhaltig Weinbau zu betreiben, und gegenüber Mitarbeiter und Gesellschaft reell und gerecht zu handeln, ist eine ganzheitliche Vision mit Entwicklungspotenzial."

- Andreas Meier

Das Weingut "Zum Sternen"

Das Weingut „Zum Sternen“ im Aargau geht in seiner langen Geschichte auf das 13. Jahrhundert zurück und wird seit vielen Generationen von Familie Meier bewirtschaftet. Diese betreibt auf dem Gelände des Betriebes und auf den Rebflächen des Weinguts die renommierteste und größte Rebschule der Schweiz. Die Rebschule Meier (Jungrebenproduktion) mit eigenem Selektions- und Versuchswesen beliefert alle Schweizer Weinbaugebiete und das benachbarte Ausland mit Jungreben.

Das Weingut „Zum Sternen“ keltert nur Eigengewächse. Im geologisch vielseitigen und klimatisch bevorzugten unteren Aaretal bieten die diversen Terroirs den klassischen Rebsorten die Chance auf jeweils idealem Boden zu wachsen. Im Rebgarten des Weinguts kann der Besucher über 200 Rebsorten aus aller Welt kennenlernen.

Das Weingut verfügt über ein modernes stilvolles Kellereigebäude: die Sternentrotte. Diese Einrichtung wurde an den durchdachten Arbeitsablaufs des Weinguts angepasst, der eine Vinifikation unter Ausnutzung der Gravitation ermöglicht. Dies Gebäude ist außerdem neben einem eleganten Sensorikraum mit einem eigenen kleinen Weinlabor ausgestattet.

 

Weinbau

Das Weingut bewirtschaftet verschiedenste Rebflächen im Aargau. Am prominentesten ist hiervon der tief gelegene Weinberg des ehemaligen Kloster Sion in Klingnau. Angebaut werden auf den Lagen die Rebsorten: Riesling-Silvaner, Sauvignon-Blanc, Chardonnay, Pinot Gris, Gewürztraminer und Malbec.

Eine Besonderheit des Weinguts ist der Sternenkeller. Dieses 130m lange Gewölbe stammt noch aus der ursprünglichen mittelalterlichen Anlage. In diesem Weinkeller reifen die erlesenen Weine des Weinguts in 90 Gebinden, darunter auch im Barrique.

Einige Pinot Noir des Weingutes wurden aufgenommen in die Schatzkammer des Schweizer Weins.

Im Jahr 2000 wurde der Keller um über das Doppelte verlängert und eine Tankanlage mit Temperatursteuerung eingebaut. Die «Villa lang», das erste Gebäude für die Rebveredlung, wurde renoviert und zu einem Eventraum umfunktioniert. Zuletzt wurde 2012 ein Neubau der Weinverarbeitungseinrichtung errichtet, "die Sternen-Trotte".

 

Weingut "Zum Sternen"

Rebschulweg 2
CH-5303 Würenlingen

Tel. +41 56 297 10 02

office@weingut-sternen.ch

Link zum Weingut:hier

Fotos: Weingut zum Sternen

Lage des Weinguts "Zum Sternen"
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zum Sternen

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zum Sternen
47.535624, 8.257513
Weingut zum Sternen

Fair’n Green Jury

Am 12.12. verleiht der Fair and Green e.V. auf seiner Galaveranstaltung Berlin die Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau. Auszeichnet werden dabei unter anderem Forschungsarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit im Weinbau sowie ein besonders nachhaltiges Weingut.

Die unabhängige und institutionenübergreifende Jury besteht aus:

  • Dieter Blankenhorn (LVWO Weinsberg)
  • Prof. Marc Dreßler (Weincampus Neustadt)
  • Lutz Engelke (Triad Berlin Projektgesellschaft)
  • Peer F. Holm (Sommelier-Union Deutschland e.V.)
  • Prof. Eckhard Jedicke (HS Geisenheim)
  • Prof. Simone Loose (HS Geisenheim)
  • Susanne Moosmann (GUTcert mbH)
  • Sonja Ostermayer (Rheinhessenwein e.V)
  • Dr. Hermann Pilz (Chefredakteur Meininger Verlag)
  • Monika Reule (Deutsches Weininstitut)
  • Prof. Gerhard Roller (TH Bingen)
  • Christian Schwörer (Deutscher Weinbauverband)
  • Dr. Keith Ulrich (FAIR’N GREEN)

Die Sitzung der Jury fand statt am 23.11. in der Hochschule Geisenheim.

 

Mitglieder der Jury von links nach rechts: Dr. Hermann Pilz, Prof. Gerhard Roller, Dr. Keith Ulrich, Prof. Simone Loose, Prof. Eckhard Jedicke, Sonja Ostermayer, Christian Schwörer, Monica Reule, Susanne Moosmann, Prof. Marc Dressler

Foto: Florian Reinert, Fair and Green e.V.

Neuigkeiten nachhaltiger Weinbau Oktober 2018

 

Thesis Award 2018

Liebe Studierende (BA/MA/PhD),

Fair’n Green, das System für nachhaltigen Weinbau, vergibt anlässlich seines fünfjährigen Bestehens in diesem Jahr erstmalig Auszeichnungen für herausragende Abschlussarbeiten. Die Fair’n Green Thesis Awards werden an jeweils eine Bachelor- und Masterarbeit* vergeben, die sich mit einer Forschungsfrage im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit im Weinbau beschäftigen.

Antragsberechtigt sind Studierende aller Fachrichtungen sowie deren Betreuer. Die Arbeit, die eine Forschungsfrage zum Thema Nachhaltigkeit im Weinbau behandelt, muss eine sehr gute Bewertung erhalten haben und in der Zeit vom 01.01.2018 bis zum 01.11.2018 fertiggestellt worden sein. Die schriftlichen Gutachten bzw. eine formlose, schriftliche Empfehlung des Betreuers der Arbeit müssen vorliegen.

Die Entscheidung über die Auswahl der Preisträger/innen trifft eine Expertenjury. Diese besteht aus:

  • Dr. Dieter Blankenhorn (LVWO Weinsberg)
  • Prof. Dr. Marc Dreßler (Weincampus Neustadt)
  • Prof. Lutz Engelke (Triad Berlin Projektgesellschaft)
  • Peer F. Holm ( Sommelier-Union Deutschland e.V.)
  • Prof. Dr. Eckhard Jedicke (HS Geisenheim)
  • Prof. Dr. Simone Loose (HS Geisenheim)
  • Susanne Moosmann (GUTcert mbH)
  • Sonja Ostermayer (Rheinhessenwein e.V)
  • Dr. Hermann Pilz (Chefredakteur Meininger Verlag)
  • Monika Reule (Deutsches Weininstitut)
  • Prof. Dr. jur. Gerhard Roller (TH Bingen)
  • Christian Schwörer (Deutscher Weinbauverband)
  • Dr. Keith Ulrich (FAIR’N GREEN)

Bei Interesse richten Sie bitte Ihre Bewerbung per E-Mail (mit Ihrem Abschlusszeugnis**, einem Exemplar der Abschlussarbeit, einem formlosen Empfehlungsschreiben Ihres Hauptbetreuers der Arbeit oder dem Ihnen zur Verfügung gestellten Gutachten sowie einem tabellarischen Lebenslauf) an:

Dr. Keith Ulrich | E-Mail: keith.ulrich[at]fair-and-green.com
www.fair-and-green.com/thesis-award

Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 07.11.2018 24:00 Uhr

Die Verleihung der Preise erfolgt im Rahmen der Feier zum fünfjährigen Bestehen von Fair’n Green am 12. Dezember 2018 in Berlin. Neben den Thesis-Awards wird ein Forschungsprojekt mit dem Research Award ausgezeichnet. Mit dem Best Practice Award wird außerdem ein besonders innovatives Weingut ausgezeichnet, das vorbildliche Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit etabliert hat. Zusätzlich wird eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich um die Förderung der Nachhaltigkeit im Weinbau verdient gemacht hat.

* PhD-Absolventen können sich direkt um dem Research Award bewerben. Frist 07.11.2018, 24 Uhr.
** sofern noch keine Urkunde vorliegen sollte, genügt ein vorläufiges Zeugnis.

Ausschreibung als PDF

Weingut Birkert

"Nachhaltigkeit ist für uns mehr als nur ein Lippenbekenntnis und wird schon seit über 10 Jahren aktiv als Unternehmensziel verfolgt. Nun freuen wir uns, dieses Streben auch greifbar machen zu können und es gemeinsam mit FAIR’N GREEN und dessen Mitgliedern vertiefen und verfeinern zu können. Wir sehen unseren Betrieb nach dem Leitspruch unseres Seniors Manfred Birkert: „Wir haben das Land und die Pflanzen von unseren Vorfahren geliehen, um sie an die nächste Generation weiterzugeben“. In dieses Statement passen die Leitlinien von FAIR’N GREEN perfekt."

- Boris Birkert, Weingut Birkert

Weingut Birkert

Mit dem Weingut Birkert konnte der FAIR and GREEN e.V. nicht nur einen weiteren klassischen Familienbetrieb als neues Mitglied gewinnen, sondern vor allem das erste Weingut aus der Region Württemberg erfolgreich zertifizieren. Im Jahr 2013 hat Boris Birkert den Betrieb von seinem Vater übernommen und verfolgt seither konsequent zwei Ziele: Qualität und Nachhaltigkeit. Mittlerweile bewirtschaftet das Weingut ca. 15 ha Rebfläche, darüber hinaus acht Hektar Obstanlagen, man betreibt eine Edelbrennerei und bewirtet zudem den eigenen Weinausschank.

Bericht aus der Heilbronner Stimme zur Fair'n Green Zertifizierung (Online Artikel)

 

Nachhaltigkeit ist für Winzer Boris Birkert und seine Familie seit Jahren eine Herzensangelegenheit: Regenwasser dient in der hauseigenen Brennerei zur Kühlung, die Gebäude auf dem Weingut werden mit Holzhackschnitzeln aus den Obstanlagen und dem eigenen Wald beheizt, organische Düngung und wechselnde Begrünung sorgen in den Weinbergen für gesundes Wachstum.

Im Weinkeller aus dem Jahre 1748 reifen unter anderem Weinen aus den bekannten Einzellagen Adolzfurter Schneckenhof und Bretzfelder Goldberg. Neben den traditionellen Rebsorten hat sich das Weingut Birkert auf bukettreiche Sorten wie Muskateller, Traminer und Bacchus spezialisiert, arbeitet aber auch mit Neuzüchtungen wie dem Rotberger, einer Trollinger-ähnlichen Rotweinsorte.

 

Weingut Birkert

Unterheimbacher Str. 28
74626 Bretzfeld

Kontakt:

Tel.: (+49) 0 79 46 / 4 84
Fax : (+49) 0 79 46 / 33 78
info@weingut-birkert.com

Link zum Weingut: hier

 

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Copyright © Sascha Haas http://www.saschahaas.de/

Lage des Weinguts Birkert