Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau vergeben

  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Persönlichkeitspreis ausgezeichnet
  • Weingut Schmitt aus Bad Dürkheim nachhaltigstes Weingut
  • Studierende der Hochschule Geisenheim und des Weincampus Neustadt erhalten Preise für Abschlussarbeiten
  • Wissenschaftspreis für internationale Forschung zum gesellschaftlichen Engagement im Weinbau vergeben

Bonn/Berlin - 12.12.2018 Mitteilung für die Presse

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Nachhaltigkeitsverbandes Fair and Green e.V. wurden heute in Berlin die Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau vergeben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wurde mit dem Persönlichkeitspreis für seine Unterstützung der nachhaltigen Arbeitsweise in der Weinwirtschaft ausgezeichnet. Peter Altmaier hatte 2013 als damaliger Bundesumweltminister auf einer Pressekonferenz das Nachhaltigkeitssystem vorgestellt. Mittlerweile ist Fair and Green in fünf Ländern aktiv und hat fast fünfzig Mitglieder. Peter Altmaier: „Wer auch in der Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss ökonomische, soziale und ökologische Aspekte seines Tuns gezielt berücksichtigen. Der Weinbau geht hier stellvertretend für die Landwirtschaft einen großen Schritt voran.“

Mit dem Preis als nachhaltigstes Weingut wurde das Weingut Schmitt aus Bad Dürkheim ausgezeichnet. Das Weingut überzeugte eine unabhängige Expertenjury durch seine ganzheitliche Vorgehensweise. Die Jury hob die konsequente Umsetzung von unterschiedlichsten Nachhaltigkeitsmaßnahmen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette hervor. So arbeitet das Weingut sehr ressourceneffizient, produziert CO2-neutral, trifft vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und ist stark mgesellschaftlich in der Region verankert und engagiert.

Die Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs gingen an Sandra Morsch vom Weincampus Neustadt für ihre Masterarbeit zum Thema „Entwicklung von Steuerungsinstrumenten zur Selbstevaluierung des Nachhaltigkeitsmanagements im Weinbau am Beispiel der Pfalz“ und an Yannick Feige von der Hochschule Geisenheim für seine Bachelorarbeit über die „Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosystemleistungen in Weinbaugebieten des Rheingaus“.

Der Wissenschaftspreis ging an eine internationale Forschergruppe aus den USA, Australien, Neuseeland, Frankreich, Spanien und Deutschland. Die Wissenschaftler legten die erste großangelegte Studie zum Thema Philanthropie in der Weinbranche vor und richten damit Ihr Augenmerk auf einen wichtigen Bereich der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit von Weingütern. Dazu wurden die unterschiedlichen Formen des gesellschaftlichen Engagements von Weingütern vor ihrem jeweiligen kulturspezifischen Hintergrund untersucht.

Keith Ulrich, Vorsitzender von Fair and Green: „Mit der Vergabe der Nachhaltigkeitspreise für den Weinbau wollen wir die Wissenschaft enger mit der Praxis verbinden und Studierende dazu motivieren sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.“

Sperrfrist: 12.12.2018 – 18 Uhr

Fair and Green e.V. – Verband für nachhaltigen Weinbau
Kölnstr. 47
53111 Bonn
Ansprechpartner: Florian Reinert
Tel: 0228 886 844 86
Mail: florian.reinert@fair-and-green.com
www.fair-and-green.com

 

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FAIR’N GREEN gewinnt Preis für Nachhaltigkeit 2018

Der Preis für Nachhaltigkeit geht 2018 an das Nachhaltigkeitsmanagementsystem des Fair’n Green e.V. (Bonn). Der Preis wird in der Offenen Kategorie vergeben, weil Fair’n Green alle Bereiche eines Unternehmens beleuchtet. Beraten und entschieden hat eine aus Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern besetzte Jury. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnung der Agrartage 2018 am 24. Januar 2018 um 9.00 Uhr in Zelt A2 (Stand 061) der großen Maschinen- undGeräteausstellung in Nieder-Olm statt.

Bei der ausgezeichneten Dienstleistung handelt es sich um ein Managementsystem, bei dem in allen Unternehmensbereichen eines Weinguts vom Anbau, über die Oenologie und das Marketing bis zur Unternehmensorganisation und Unternehmensführung ökologische, soziale und ökonomische Kriterien angelegt werden, die die nachhaltige Entwicklung eines Weinguts und seiner Region ausmachen. Hierbei arbeitet der Verein z.B. für die Ökobilanzierung mit unabhängigen NGOs zusammen und ist sehr gut mit den Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Branche vernetzt. Die zertifizierten Weingüter sind damit immer auf dem neuesten Stand, was die Forschung und Entwicklung in den Themen der Nachhaltigkeit angeht und profitieren sowohl von der betriebsspezifischen Bewertung, aber auch von möglichen Benchmarks in der Branche.

Das Nachhaltigkeitssystem Fair’n Green ist - unabhängig von der Wirtschaftsweise der Weingüter- sowohl für konventionelle als auch für ökologisch wirtschaftende Betriebe interessant. Besonders positiv beurteilte die Jury den Netzwerkgedanken und den Austausch untereinander, den der Verein pflegt. Damit wird der kontinuierliche Verbesserungsprozess sichergestellt. Darüber hinaus bietet das Zertifizierungssystem ein sich selbsterklärendes Label, mit dem die Weine aus nachhaltigem Weinbau gekennzeichnet werden können. Ein Plus für die steigende Nachfrage nach nachhaltig erzeugten Produkten im Inland, aber auch auf wichtigen Exportmärkten wie den skandinavischen Ländern, den USA und Asien.

Bisher sind über 30 Weingüter nach den Richtlinien von Fair’n Green zertifiziert. Darunter viele namhafte deutsche Weingüter, die sich damit zu ihrer Verantwortung für die Umwelt und für nachfolgende Generationen bekennen und aus dieser Motivation heraus sich öffentlich der Nachhaltigkeit verpflichten.

Der Preis für Nachhaltigkeit 2018 wurde zum siebten Mal in Folge ausgeschrieben. Die Intention dieses Wettbewerbs ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auszuzeichnen, die das nachhaltige Wirtschaften für Unternehmen der Weinwirtschaft fördern. Die Jury bewertet dabei sowohl Kriterien der ökologischen und sozialen Verträglichkeit, als auch ökonomische Aspekte. Der Wettbewerb ist eine Initiative des Vereins Ehemaliger Oppenheimer Fachschüler (VEO) und dem DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück als Veranstalter der Agrartage in Nieder-Olm zusammen mit Rheinhessen-wein e.V. Der Preis für Nachhaltigkeit wurde auch in diesem Jahr in den Kategorien Weinbau, Oenologie, Marketing und der Offenen Kategorie ausgeschrieben. Bewerben können sich ausschließlich Aussteller der Geräte-und Maschinenausstellung in Nieder-Olm. Die Bewerbungen in den Kategorien Weinbau, Oenologie und Marketing konnten die Jury leider nicht überzeugen. Wesentlich für die Auszeichnung sind umweltfreundliche, sozialverträgliche und wirtschaftlich interessante Attribute, aber auch die Praxistauglichkeit, die die Jurymitglieder für jede Bewerbung auf den Prüfstand stellt, da die aus gezeichneten Produkte und Dienstleistungen direkt anwendbar sein sollen.

Download der Pressemitteilung

Sperrfrist 24.01.2018

Pressemitteilung des Rheinhessenwein e.V.

Ansprechpartner:
Simone Renth-Queins
Telefon: 0179/5299649
Email: simone.renth-queins[at]rheinhessenwein.de

Sonja Ostermayer
Rheinhessenwein e.V.
Telefon: 06731/95107413
Email: sonja.ostermayer[at]rheinhessenwein.de

FAIR'N GREEN gewinnt Preis für Nachhaltigkeit 2018 - Foto Alexander Sell

FAIR’N GREEN Weingüter beschließen Klimaschutzerklärung

FAIR’N GREEN Weingüter beschließen Klimaschutzerklärung -
Weingüter streben CO2-neutrale Weinherstellung an -
Egon Schmitt Weine bereits CO2-neutral

Der Klimaschutz ist eines der wichtigsten Ziele für viele deutsche Weingüter, denn schon heute ist der Klimawandel im Weinbau spürbar. Deshalb haben die nach dem Nachhaltigkeitsstandard FAIR’N GREEN zertifizierten Weingüter, darunter Dönnhoff, Philipp Kuhn, Georg Breuer, Künstler, Heymann Löwenstein und 25 weitere Weingüter
folgende Klimaschutzerklärung beschlossen:

„Wir sind uns unserer Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz bewusst und achten in allen Bereichen der Weinherstellung darauf, den Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Minimum zu reduzieren. Deshalb ergreifen wir weitreichende Maßnahmen, um den CO2-Fußabdruck jedes Weinguts zu senken:

  • Bezug von Ökostrom,
    Verbesserung der Energieeffizienz und Förderung des Betriebs von modernen Energieversorgungstechniken wie
    Geothermie, Blockheizkraftwerken, Solar und Photovoltaikanlagen,
  • Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und Verwendung von Biokraftstoffen sowie Förderung von Elektromobilität,
  • Nutzung von leichten Glasflaschen (mit einem Richtwert von 420g) für alle Weine des Basissegments,
  • Umfangreiches Recycling und Minimierung der Restmüllmenge,
  • Verzicht auf mineralischen Stickstoffdünger, um Bildung von Lachgas zu vermeiden,
  • Sicherung der biologischen Vielfalt,
  • Regionale Beschaffung zur Vermeidung von Emissionen aus der Logistik,
  • Nutzung klimaneutraler Transporte im Inland und Förderung von klimaneutralen Transporten im Ausland sowie
  • Reduktion von Flugreisen.“

CO2-neutrale Weine als wichtiger Bestandteil der Klimaschutzinitiative:

Einige FAIR’N GREEN-Mitgliedsbetriebe haben sich darüber hinaus dazu entschieden, die trotz bereits ergriffener Klimaschutzmaßnahmen momentan nicht weiter reduzierbaren Treibhausgasemissionen durch Klimaschutzzertifikate nach UN-Goldstandard zu kompensieren, um ihren Kunden CO2-neutrale
Produkte anbieten zu können. Dafür wurden sämtliche Treibhausgasmissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette analysiert und konsequent reduziert. Dabei wurde
sowohl der CO2-Ausstoß des gesamten Unternehmens, als auch der für jedes einzelne Produkt berechnet. Dazu Jochen Schmitt, vom Weingut Egon Schmitt, dessen Weine ab 2016 als CO2-neutral ausgezeichnet werden: „Durch Photovoltaik & KWKAnlagen zur Energiegewinnung, Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger, klimaneutralen
Paketversand und Druckerzeugnisse minimieren wir unseren CO2Fußabdruck soweit als möglich. Trotz aller Bemühungen verbleibt in einem Weinbaubetrieb, bedingt durch das Glas und den Dieselverbrauch der Traktoren, immer ein Überschuss an CO2-Emissionen. Diesen kompensieren wir nun durch die Unterstützung eines nach Gold Standard
zertifizierten Aufforstungsprojektes in Costa Rica, bei dem gleichzeitig durch nachhaltige Bewirtschaftung 34 gesicherte Arbeitsplätze für die Bevölkerung vor Ort geschaffen wurden. Insofern sind wir besonders stolz darauf, dass wir es mit dem Jahrgang 2016 als eines der ersten Weingüter in Deutschland geschafft haben unsere Weine CO2neutral
zu produzieren. Als deutlichen Ausdruck unseres Engagements tragen unsere Weine fortan das Save-Climate Logo auf dem Rückenetikett. Wir freuen uns sehr!“

Die Treibhausgasemissionen der Weinherstellung und Vermarktung des Weinguts Egon Schmitt wurden von Experten der Athenga GmbH nach Maßgabe des international anerkannten Greenhouse Gas Protocols berechnet. Am Ende belief sich die CO2-Bilanz des Weinguts auf 162 Tonnen bzw. 0,91kg CO2-Äquivalente pro Flasche (0,75l) „Nur wenn man die „ökologischen Kosten“ nicht einfach externalisiert, sondern als verantwortungsvoller Unternehmer bereit ist, diese selbst zu tragen, handelt man nachhaltig“, so Jochen Schmitt. Weitere Mitgliedsbetriebe von FAIR‘N GREEN werden ihre Produkte zukünftig als CO2-neutral auszeichnen. Aus diesem Grund ist FAIR‘N GREEN eine Partnerschaft mit BaumInvest in Freiburg eingegangen, um glaubwürdige Gold Standard Zertifikate für die Mitgliedsbetriebe bereitzustellen und langfristig ein Wiederaufforstungsprojekt in Costa Rica zu unterstützen.

Pressemitteilung
vom 14.03.2017
Download Anlagen: Pressefotos

Download PDF-Version der Pressemitteilung:2017 FAIR'N GREEN Save Climate Inititiative

Kontakt:
FAIR and GREEN e.V.
Verband für nachhaltigen Weinbau
Kölnstr. 47
53111 Bonn
tel: 0228/886 844 80
mail: redaktion@fair-and-green.com
www.fair-and-green.com

CO2-Neutraler Wein vom Weingut Egon Schmitt

Die Treibhausgasemissionen der Weinherstellung und Vermarktung des Weinguts Egon Schmitt wurden von Experten der Athenga GmbH nach Maßgabe des international anerkannten Greenhouse Gas Protocols berechnet. Am Ende belief sich die CO2-Bilanz des Weinguts auf 162 Tonnen CO2-Äquivalente.

„Nur wenn man die „ökologischen Kosten“ nicht einfach externalisiert, sondern als verantwortungsvoller Unternehmer bereit ist, diese selbst zu tragen, handelt man nachhaltig“, so Jochen Schmitt.

CO2-Bilanz des Weinguts:

Auch die verbleibenden Treibhausgasemissionen des Jahrgangs 2017 werden durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Alle Weine des Weinguts seit 2015 gelten als co2-neutral.

Klimaschutzmaßnahmen des Weinguts

  • Ökostrom
  • Photovoltaik auf den Dächern
  • BHKW (Blockheizkraftwerk zur energieffizienten Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme)
  • Reduktion von Flugreisen
  • Leichte Glasflaschen
  • Umweltfreundliches Verpackungsmaterial
  • Verzicht auf Mineraldünger
  • Klimaneutraler Paketversand & Spedition
  • Hybrid-PKW

„Durch Photovoltaik & KWK-Anlagen zur Energiegewinnung, Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger, klimaneutralen Paketversand und Druckerzeugnisse minimieren wir unseren CO2-Fußabdruck soweit als möglich. Trotz aller Bemühungen verbleibt in einem Weinbaubetrieb, bedingt durch das Glas und den Dieselverbrauch der Traktoren, immer ein Überschuss an CO2-Emissionen. Diesen kompensieren wir nun durch Ankauf von Anteilen eines (UN-Goldstandard-zertifizierten) Aufforstungs-Projektes in Costa Rica, bei dem gleichzeitig durch nachhaltige Bewirtschaftung 34 gesicherte Arbeitsplätze für die Bevölkerung vor Ort geschaffen wurden. Insofern sind wir besonders stolz darauf, dass wir es mit dem Jahrgang 2016 als eines der ersten Weingüter in Deutschland geschafft haben unsere Weine CO2-neutral zu produzieren. Als deutlichen Ausdruck unseres Engagements tragen unsere Weine fortan nebenstehendes Logo auf dem Rückenetikett. Wir freuen uns sehr!“

 

Hier finden Sie die zugehörige Pressemitteilung.

Erste Betriebe aus Österreich beigetreten – FAIR‘N GREEN wird das europäische Nachhaltigkeitssystem für den Weinbau

Pressemitteilung vom 01.10.2016

Erste Betriebe aus Österreich beigetreten - FAIR‘N GREEN wird das europäische Nachhaltigkeitssystem für den Weinbau

Das Nachhaltigkeitssystem FAIR‘N GREEN, zu dem 30 Weingüter in Deutschland und Frankreich gehören, wird nun auch in Österreich aktiv. Mit dem Weingut Berger aus dem Kremstal und dem Weingut Wohlmuth aus der Südsteiermark schließen sich zwei angesehene Betriebe dem System an.

FAIR‘N GREEN ist ein ganzheitliches und detailliertes System für nachhaltigen Weinbau, das sowohl Umweltkriterien als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wird jeder Betrieb anhand eines detaillierten Kriterienkatalogs auditiert und vor Ort begutachtet. Jedes FAIR’N GREEN-Weingut ist verpflichtet seine Nachhaltigkeitsleistung fortwährend zu verbessern. Zu diesem Zwecke werden jährlich ein Prüfbericht zur Nachhaltigkeit des Betriebs sowie eine Ökobilanz erstellt und die CO2-Emissionen berechnet.

Gerhard Wohlmuth vom gleichnamigen Weingut: "Bei FAIR'N GREEN begeistert uns der gesamtheitliche Ansatz für unser Weingut, der uns dabei helfen soll, unser Weingut jährlich messbar in allen Bereichen zu verbessern und  nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei sind uns vor allem die Umweltaspekte eine Herzensangelegenheit, damit unsere Kulturlandschaft für nachfolgende Generationen erhalten bleibt."

Erich Berger ergänzt: "FAIR’N GREEN ist das richtige System, um Nachhaltigkeit im Weinbau zu etablieren. Mir ist es wichtig im Sinne meiner Familie und meiner Mitarbeiter ein gutes und angenehmes Umfeld zu schaffen. Ich möchte meinen Kindern einen gut aufgestellten Betrieb übergeben.“

Damit ist FAIR‘N GREEN das erste Nachhaltigkeitssystem für Weinbau, das in drei europäischen Ländern vertreten ist. Dazu Cornelius Dönnhoff, stellvertretender Vorsitzender von FAIR’N GREEN zum Markteintritt in Österreich: "Der Nachhaltigkeitsgedanke kennt keine Grenzen - mit dem Beitritt zu FAIR'N GREEN haben unsere österreichischen Winzerkollegen gezeigt, dass Nachhaltigkeit weltweit ein wichtiges Thema ist."

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 Beachten Sie bitte auch die Einladung zum Pressegespräch am 16.11. ins Restaurant "El Pescador" in Graz.

Kontakt:
FAIR and GREEN e.V.
Verband für nachhaltigen Weinbau
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“Zertifizierung als Erfolgsfaktor” erschienen

Anfang Mai erschien der neue Sammelband "Zertifizierung als Erfolgsfaktor - Nachhaltiges Wirtschaften mit Vertrauen und Transparenz" beim Springer Verlag. Das neue Standardwerk stellt erfolgreiche Zertifizierungssysteme und deren Anwendung vor.

Die Richtlinien des FAIR and GREEN e.V. können Sie sich hier herunterladen!

In einem extra Kapitel beschäftigt sich das Buches mit der Thematik Produktzertifizierungsprogrammen. Darin sind Beiträge zu Siegeln wie MSC (Marine Stewardship Council - nachhaltiger Fischfang), QS (Qualität und Sicherheit - Prüfsystem für sichere Lebensmittel) und FSC (Forest Stewardship Council - nachhaltige Forstwirtschaft) enthalten. In einem Beitrag wird auch das  Zertifizierungssystem für den nachhaltigen Weinbau FAIR'N GREEN vorgestellt. Insgesamt beschäftigt sich das Buch in über 40 Beiträgen auf mehr als 600 Seiten mit den Themen Wettbewerbsvorteil durch Zertifizierungen,  Zertifizierungen verschiedener Branchen oder der Glaubwürdigkeit von Zertifizierungen.

Der Sammelband enthält Beiträge von zahlreichen renommierten Autoren und Sachverständigen der Zertifizierungsbranche und gibt dem Leser einen umfassenden Überblick über Zertifizierungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit. Herausgegeben wurde der Band von Dr. Reiner Friedel und Edmund A. Spindel, die über langjährige Erfahrung in den Bereichen Unternehmensmanagements und Nachhaltigkeit verfügen.

Sie können das Buch im Handel erwerben. Weitere Informationen finden Sie hier.

ISBN: 978-3-658-09700-4

Weinwelt berichtet über FAIR’N GREEN

Pressespiegel

Berichterstattung 2016
In der aktuellen Ausgabe der Meiningers Weinwelt (April / Mai 2016) wird über FAIR’N GREEN berichtet. Neben dem bereits bekannten Ansatz der Label Ecovin, Bioland und Demeter werden bei FAIR’N GREEN die drei Säulen der Nachhaltigkeit betont: Ökonomie, Ökologie und Soziales.
Wer mehr erfahren möchte, findet den Artikel auf Seite 17 der Printversion.

Breuer, Dönnhoff und Kuhn neu im Vorstand von FAIR’N GREEN

Pressemitteilung vom 01.12.2015

Nachhaltiger Weinbau in Deutschland gewinnt weitere Mitglieder

Theresa Breuer, Cornelius Dönnhoff und Philipp Kuhn neu im Vorstand von FAIR’N GREEN

Das Nachhaltigkeitssystem FAIR’N GREEN wird bei den Winzern in Deutschland immer beliebter. Mittlerweile arbeiten fast 30 Weingüter nach ganzheitlichen Kriterien in den Bereichen Umwelt, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltige Betriebsführung.

Auf einer kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung im Rheingau wurde der Vorstand um Theresa Breuer (Rheingau), Cornelius Dönnhoff (Nahe) und Philipp Kuhn (Pfalz) erweitert, um der Ausdehnung von FAIR‘N GREEN in weitere Regionen Rechnung zu tragen. Wiedergewählt in den Vorstand wurde Reinhard Löwenstein (Mosel). Zum Vorsitzenden des Verbands wurde erneut Keith Ulrich und zum weiteren Vorstandsmitglied Florian Reinert gewählt.

Cornelius Dönnhoff: „Mit dem neuen gebietsübergreifenden Vorstand können wir in den einzelnen Regionen noch besser den nachhaltigen Weinbau vorantreiben und das Nachhaltigkeitssystem weiter stärken.“

Zum Vorsitzenden des Beirates wurde Clemens Busch (Mosel) berufen. Der Beirat, der mit Mitgliedern aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sommeliers und Gastronomen besetzt ist, unterstützt den Vorstand in fachlichen Fragen.

Philipp Kuhn: „Wichtig ist für uns die inhaltliche Arbeit in unseren Betrieben, mit dem Ziel unsere Weingüter ganzheitlich nachhaltig auszurichten und uns dabei mit einer Vielzahl von Maßnahmen schrittweise zu verbessern.“

FAIR‘N GREEN hat in 2015 wieder zahlreiche Initiativen mit den Mitgliedsbetrieben umgesetzt. So wurde für alle Weingüter eine Ökobilanz erstellt und der CO2-Fußabdruck berechnet. Zudem wurden Maßnahmen ergriffen um die Energieeffizienz zu steigern. Die Umstellung auf leichtere Glasflaschen wurde konsequent weiter fortgesetzt, um den CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. Zusätzlich transportieren die meisten Weingüter ihre Produkte mittlerweile klimaneutral. Im Weinbau wurden Maßnahmen zur Biodiversitätsförderung ergriffen und der naturnahe Weinbau konsequent vorangetrieben.

 

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Kontakt:
FAIR and GREEN e.V.
Verband für nachhaltigen Weinbau
Erste Fährgasse 7
53113 Bonn
tel: 0228/886 844 85
mail: redaktion@fair-and-green.de
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FAIR’N GREEN nun auch in Frankreich

Das Nachhaltigkeitssiegel FAIR‘N GREEN, dem sich in Deutschland bereits 25 führende Weingüter angeschlossen haben, findet nun auch in Frankreich erste Mitstreiter. Mit der Domaine Pfister aus Dahlenheim im Elsass hat sich das erste französische Weingut der Initiative angeschlossen.

Mélanie Pfister, die ebenfalls Vorsitzende des elsässischen Winzerinnennetzwerkes Les Divines d‘Alsace ist, zu FAIR‘N GREEN: „Wir betreiben in der achten Generation Weinbau. Für uns ist es wichtig unsere Kultur, Savoir-Faire, die Natur und unsere Böden zu erhalten. Wir wollen sicherstellen, dass es damit weiter geht. Nachhaltigkeit ist ein weltweites Ziel, das man im Austausch mit internationalen Kollegen viel intensiver und schneller erreichen kann als allein – und FAIR’N GREEN ist das System dafür. Dieser Ansatz ist innovativ, alle Säulen der Nachhaltigkeit werden berücksichtigt und gemessen. Jedes Glied der gesamten Wertschöpfungskette wird berücksichtigt: der/die Winzer(in!), die Mitarbeiter, der Kunde und vor allem die Natur! Vive FAIR’N GREEN!

FAIR‘N GREEN, der Nachhaltigkeitsstandard für den Weinbau, ist ein ganzheitliches und umfassendes System, das sowohl Umweltkriterien als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. FAIR'N GREEN ist dabei ein dynamisches sich veränderndes System, immer offen für Neues, transparent und flexibel.

Zur Einführung des Nachhaltigkeitssystems in Frankreich führt der stellvertretende Vorsitzende von FAIR‘N GREEN Reinhard Löwenstein aus: „Nachhaltigkeit, Durabilité, Sustainability. Die kontemporäre Antwort auf Globalisierung und Food-Design ist ein international angelegtes Projekt. Wir freuen uns daher die traditionsreiche Domaine Pfister als erstes Mitglied aus Frankreich bei FAIR’N GREEN willkommen zu heißen.“

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FAIR’N GREEN le système pour la viticulture durable maintenant en France

Le Label de durabilité „FAIR’N GREEN“, qui a déjà été rejoint par 25 domaines viticoles allemands de premier plan, trouve des alliés maintenant également en France. C’est le domaine Pfister, situé à Dahlenheim en Alsace, qui est le premier domaine français à s’associer à l’initiative.

Mélanie Pfister qui est en même temps présidente du réseau des vigneronnes «Les Divines d’Alsace» déclare à propos de FAIR’N GREEN : «Je suis la 8ème génération sur le domaine. Pour nous il est essentiel d’entretenir et faire vivre notre culture, notre savoir-faire, la nature et nos sols. Nous voulons nous assurer que cela continue. La durabilité est un objectif global qu’on peut atteindre plus vite et plus efficacement en échangeant avec des collègues internationaux que tout seul – et FAIR’N GREEN est le système qui le permet. Il s’agit d’une approche innovante, tous les piliers de la durabilité sont pris en considération et sont évalués. Tous les maillons de la chaîne y trouvent du positif: le vigneron(ne !), les employés, les clients et avant tout la nature ! Vive FAIR’N GREEN !»

FAIR’N GREEN, le standard de durabilité pour la viticulture, est un système global qui comprend des aspects de l’environnement ainsi que des critères économiques et sociaux. Mais FAIR'N GREEN est aussi un système dynamique, transparent, flexible et en développement permanent, qui reste ouvert aux nouveautés.

Lors de l’installation de FAIR'N GREEN en France, Reinhard Löwenstein, vice-président de FAIR'N GREEN, explique : « Nachhaltigkeit, Durabilité, Sustainability – la réponse contemporaine à la globalisation et au food-design est un projet de perspective internationale. Nous sommes heureux de souhaiter la bienvenue au Domaine Pfister avec sa riche tradition, comme premier membre français. »

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Pressemitteilung des FAIR and GREEN e.V. | Bonn, 12.05.2015

MdB Mechthild Heil unterstützt nachhaltigen Weinbau mit FAIR’N GREEN

„Es müssen ja nicht immer Gesetze erlassen werden. Jeder kann etwas tun, um die Welt ein klein wenig besser zu machen“

Der FAIR and GREEN e.V. bekommt weitere Unterstützung aus der Politik: Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion, stellt sich in einer Pressemeldung voll hinter das System für nachhaltigen Weinbau:

„Nachhaltigkeit liegt nicht nur im Trend, sondern ich bin überzeugt, dass jeder einzelne von uns, ob Verbraucher oder Unternehmer, Verantwortung für unsere Umwelt und die Gesellschaft trägt. (…)„Ich freue mich, wenn die guten regionalen Produkte immer weiter entwickelt und verbessert werden und der Weinbau an der Ahr seinen hervorragenden Ruf noch weiter ausbauen kann“.

Hier finden Sie die vollständige Pressemeldung auf der Website von Mechthild Heil.

Die gelernte Architektin vertritt seit der Bundestagswahl 2009 den Wahlkreis Ahrweiler/Mayen im Bundestag. Im Wahlkreis von MdB Heil sind auch die FAIR and GREEN Weingüter Meyer Näkel und Jean Stodden beheimatet. Erst letzten Herbst hat die SWR Sendung „natürlich!“ in einem Bericht über die Initiative der Ahr Winzer berichtet. Als erste Weinbauregion Deutschlands verzichteten die Winzer der Ahr kollektiv auf den Einsatz von Insektiziden. Winzer Alexander Stodden vom (fast) gleichnamigen Weingut stellte seine Arbeit im Weinberg vor und erklärte, warum er sich entschieden hat, dem FAIR and GREEN e.V. beizutreten um nachhaltigen Weinbau zu praktizieren. Den Bericht können Sie sich auch in unserem Beitrag ansehen.

Im FAIR and GREEN e.V. entwickeln führende Weingüter die Prinzipien für nachhaltigen Weinbau weiter: Umweltschutz, gesellschaftliche Verantwortung und moderne Betriebsführung gehen dabei Hand in Hand. Mittlerweile haben sich über 20 Betriebe dem System angeschlossen und sich der Prüfung anhand von 150 Kriterien unterzogen.