Weingut Wilker

„Seit jeher wurde in unserer Familie und in unserem Weingut nachhaltig gelebt und gearbeitet. Dies wollen wir auch künftig gemeinsam mit unseren Mitarbeitern leisten. Dazu gibt uns FAIR'N GREEN wertvolle Tipps und Anregungen, damit auch die kommenden Generationen davon profitieren. Dass Nachhaltigkeit nicht nur beim Bewirtschaften der Weinberge zählt, sondern im ganzen Weingut, hat uns bei Fair’n green besonders gut gefallen. Wir lassen uns gerne ganz durchleuchten und wollen immer besser werden. Nachhaltigkeit ist uns nicht nur im Hinblick auf Umweltaspekte im Weinberg, sondern gerade auch auf soziale Fragen der Arbeitswelt bzw. den Ressourcen- und Energieeinsatz wichtig. Damit wir, unsere Mitarbeiter und unsere Kunden wissen wo wir stehen, unterstützt uns Fair’n green auf diesem Weg.“

- Weingut Wilker

 

Weingut Wilker

In Pleisweiler-Oberhofen in der Pfalz teilen drei Generationen ihren Alltag auf dem Weingut Wilker. Heute stehen Jürgen und Monika Wilker am Ruder des Traditionsbetriebs. Während Jürgen Wilker sich mit Leidenschaft um Weinberge und Weinkeller kümmert, behält der Seniorchef, Heinz Wilker, das Zusammenspiel im Gesamtbetrieb im Auge.

 

 

Die Böden des Weinguts sind vielfältig und stellen das Weingut vor unterschiedliche Herausforderungen einerseits, bieten jedoch andererseits auch die Möglichkeit markante Charakterweine zu erzeugen, die ihr Terroir geschmacklich widerspiegeln. Das kühlere Klima der Waldlage und der karge Kalkfelsen, auf dem die Reben wachsen, verleihen den klassischen Burgundersorten und dem Riesling ihre schlanke, markante und mineralische Erscheinung. Wo es sinnvoll ist, werden moderne technische Möglichkeiten angewandt, um Boden und Pflanze zu hegen, wo notwendig, wird auch nicht die zeitintensive Handarbeit gescheut.

Kontakt:

Weingut Wilker
Hauptstraße 30
76889 Pleisweiler-Oberhofen
Fon: 0 6343 / 2202
weingut@wilker.de
www.wilker.de

Foto: bereitgestellt vom Weingut Wilker

Weingut Pfeffingen

"Bereits seit vielen Jahren haben wir uns nachhaltiges Handeln auf die Fahnen geschrieben. Mit der Mitgliedschaft bei FAIR'N GREEN haben wir nun einen Leitfaden und eine zusätzliche Motivation, uns auch in Zukunft stetig in Sachen Nachhaltigkeit zu verbessern."

- Weingut Pfeffingen

 

Weingut Pfeffingen

Im Herzen der Pfalz leben und arbeiten drei Generationen auf dem Weingut Pfeffingen zusammen. Dieses befindet sich seit 1931 im Familienbesitz und trägt das im Jahre 1622 verliehene Familienwappen des Einhorns.

Nach seiner Winzerausbildung, dem Weinbaustudium in Geisenheim und Praxiserfahrungen im Ausland (Kalifornien, Bordeaux, Australien) übernahm Jan Eymael 2002 die Betriebsleitung des traditionsreichen Familien-Weinguts.

Der Gutshof in Pfeffingen, einem kleinen Weiler zwischen Bad Dürkheim und Ungstein liegt direkt an der Deutschen Weinstraße. Das Weingut bewirtschaftet 17 Hektar bester Weinlagen. Spezialisiert hat es sich auf fruchtig-mineralische Rieslinge, elegante Burgunder und farbintensive, kräftige Rotweine. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die aromatischen Scheureben, die sowohl trocken als auch edelsüß eine echte Verführung darstellen.

Das Weingut Pfeffingen ist Mitglied im VDP.

Kontakt:

Weingut Pfeffingen
Pfeffingen 2
67098 Bad Dürkheim
Fon: 0 6322 / 8607
info@pfeffingen.de
www.pfeffingen.de

Foto: bereitgestellt vom Weingut Pfeffingen

 

Weingut Bernhard Koch

„Wein ist ein Kulturgut. Seit über 400 Jahren bewirtschaftet unsere Familie Weinberge. Für uns ist es wichtig diese Kultur, die Natur und unsere Böden nachhaltig zu erhalten. Mit dem ganzheitlichen Ansatz von Fair’n Green möchten wir auch in Zukunft herausragende Spitzenweine erzeugen. Dies gelingt nur unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette, einem verantwortlichen Handeln und fairer Kooperation zwischen Winzer(in), unsrem Mitarbeiterteam und unseren Kunden.“

-Weingut Bernhard Koch

Weingut Bernhard Koch

Das Familienwappen können wir urkundlich bis ins Jahr 1610 zurückverfolgen. Seit dieser Zeit ist Weinbau in unserem klassischen Pfälzer Familienbetrieb unsere Passion. Heute leitet Bernhard Koch den Betrieb, gemeinsam mit seiner Frau Christine, die sich um Kundenberatung und Verkauf kümmert. Bereits in frühen Jahren musste Bernhard Koch praktisch das elterliche Gut übernehmen. Später sammelte er auf vielen Auslandsreisen in Weinanbaugebiete wertvolle Erfahrungen. Seit einer Reise in die Champagne 1982 gelten neben der Erzeugung von Spitzenweinen seine Leidenschaften und Engagement dem Sektmachen.

Der Nachwuchs steht bereits an der Schwelle. Alexander hat 2018 nach abgeschlossener Lehre in den Weingütern Knipser und Dr. Heger sein Studium für Weinbau in Geisenheim abgeschlossen und leitet nun gemeinsam mit seinem Vater die Geschicke des Betriebs. Sein jüngerer Bruder Konstantin interessiert sich stark für die Marketingseite des Weingeschäfts und begann 2015 ein Studium für Wein- & Betriebswirtschaft in Heilbronn. Eine für die Zukunft vielversprechende Kombination in der Familie Koch.

 

Philosophie

Unser absoluter Fokus liegt auf der Arbeit im Weinberg. Heute, mit dem analysierten Wissen um Bodenarten und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Rebsorten, können wir sehr gezielt vorgehen. Unabdingbar ist dabei konsequente Handarbeit, und das zu jeder Jahreszeit. Rebstöcke sind wie Kinder. Man soll ihnen die Freiheit zur eigenen Entwicklung lassen, doch müssen klare Regeln und Grenzen vorhanden sein, damit sie zur individuellen Charakteren heranwachsen können.

Mehrmalige Selektion und gegebenenfalls zeitversetzte Lesedurchgänge sind heute bei uns selbstverständlich, um entsprechende Qualitäten erzielen zu können. Damit sind wir aber auch jederzeit in der Lage, die Spitzen aus den besten Lagen herauszukitzeln.

In viel aufwendiger Handarbeit versuchen wir Jahr für Jahr den freien Lauf der Natur und des Wetters so zu begleiten, dass daraus immer wieder gesunde, ausgereifte Trauben entstehen, die wir dann in klare, ausdrucksvolle Weine formen können. Geringe Erträge bilden die Grundlage für gehaltvolles Lesegut. Einer unserer Schwerpunkte ist die frühe Reduzierung unserer Erntemengen im Weinberg. Im Keller lautet die Devise, den Wein nicht zu strapazieren, sondern zu begleiten und ihm die Möglichkeit zu geben, seinen eigenen Charakter zu entwickeln. Je nach Weintyp setzen wir auf den Einsatz von Edelstahltank, Barrique oder auch größerem Holzfass, um den Weinen das perfekte Umfeld zur Reifung zu bieten. In diesem gesamten, sinnigen Zusammenspiel entstehen Gutsweine, Ortsweine und Lagenweine.

 

Entwicklung

Blicken wir 25 Jahre zurück, so hat sich eine erstaunliche, aber auch logische Entwicklung vollzogen. Damals bewirtschafteten wir fünf Hektar eigene Weinberge und kauften Trauben von fünf weiteren Hektar hinzu. Heute stehen wir bei etwa 50 Hektar. Auch die Anzahl der erzeugten Flaschen hat sich verzehnfacht. Wurden anfangs alle Arbeiten im Kreise der Familienmitglieder erledigt, so haben wir seit etwa 20 Jahren äußerst bewährte Helfer.
Seit Ende 2013 haben wir mit Chie Sakata zudem eine sehr engagierte und talentierte Kellermeisterin aus Japan.

Entwicklung sehen wir nicht nur personell, sondern auch inhaltlich. Man darf nicht stehenbleiben, sondern muss sich regelmäßig hinterfragen, ob und was man an der eingeschlagenen Richtung nachjustieren soll. Für uns hat dies bedeutet, bei einigen Rebsorten die Qualitätsschrauben nach oben deutlich anzuziehen. Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder – hier haben wir jeweils Topsegmente geschaffen, die den Anspruch haben, in der regionalen Spitze mitzuspielen. Insbesondere beim Spätburgunder spannen wir einen breiten Bogen vom „S“ bis hin zur „Grande Réserve“.

Denn Wein als Kulturgut ist zum Trinken da und Wein soll Spaß machen.

Die Lagen

Hainfelder Letten

Die Paradelage Hainfelds! Das Wort „Letten“ weist stets darauf hin, dass hier ein Boden einen recht hohen Lehm- und Tongehalt besitzt, der ausgezeichnet Wasser in pflanzenverfügbarer Form speichert. Kalkmergel und Tonmergel wechseln sich ab, je nach dem, in welchem Bereich man sich befindet. Die Lage zieht sich von Rhodt aus in Richtung Süden nach Hainfeld hin. Besonders interessant für unsere Spitzenweine sind die Parzellen mit hohem Kalkgehalt: sie bringen uns Mineralität und Langlebigkeit.

 

Hainfelder Kapelle

Eine Lage mit mehreren Gesichtern. Einerseits haben wir den „alten Kastanienberg“ einen Sandrücken mit südlicher Neigung, gleichermaßen Richtung Weyher wie nach Burrweiler hin. Als „Kabinettlage“ ideal für leichte, duftige Rieslinge geeignet, da sich die Böden hier rasch und gut erwärmen und so schon recht früh eine physiologische Reife der Trauben erreicht werden kann. Andererseits finden wir im Rahmen der Kapelle aber auch Lehm-Lößböden in Richtung Flemlinger Gemarkung. Dort stehen unsere Burgunderreben des Mittelsegments.

Weyherer Michelsberg

Im Bereich des Modenbachtals haben sich über die Jahrmillionen durch tektonische Aktivitäten vielfältige Umwälzungen der Böden ergeben. Im Bereich des Michelsbergs, der sich von Weyher aus hinunter nach Hainfeld zieht, bildeten sich große Schichten von Granitschiefer, die gerade unseren Rieslingen einen unnachahmlich mineralischen Charakter verleihen.

Weingut Bernhard Koch

Weinstraße 1b

76835 Hainfeld

Telefon: 06323 2728

info@weingut-bernhard-koch.de
Link zum Weingut: hier

 

Fotos und Texte: Weingut Bernhard Koch

Lage des Weinguts

Weingut Horcher

“Es gibt kein ‘egal’. Jeder Arbeitsschritt muss logisch sein. Darum setzen wir bewusst auf FAIR’N GREEN als modernes System für nachhaltigen Weinbau.”

– Weingut Horcher

Kellermeister Wolfgang Grün und Inhaber Herbert Beltle vom Weingut Horcher Traubenlese bei dem Weingut Horcher

Die Geschichte des Weingut Horcher beginnt im Jahre 2005: Herbert Beltle, der Berliner Meisterkoch und Gastronom, ersteht ein Weingut in Kallstadt an der Weinstraße. Zudem ließ er die Tradition des weltberühmten Restaurants Horcher in Berlin wieder aufleben. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts war das Restaurant Horcher das berühmteste und exklusivste Restaurant in Berlin. Neben dem Restaurant bekam nunmehr auch das Weingut diesen Namen.

Seit Beginn mit dabei ist der Winzer und Kellermeister Wolfgang Grün. Der gebürtige Heidelberger absolvierte nach seiner Lehre zum Weinküfer mehrere Praktika in den Weinländern Österreich, Spanien, Südafrika, USA, Chile und Australien. Zusammen haben die zwei echte Aufbauarbeit geleistet und aus dem verlassenen Weingut einen modernen Betrieb gemacht. So gehörten sie zu den ersten, die Wein gastronomiefreundlich ausschließlich mit Drehverschluss abfüllen.

Die Weinberge im renommierten Weinort Kallstadt liegen in einem der wärmsten und niederschlagärmsten Gebiete in Deutschland. Durch das vorteilhafte Klima, haben die Weine vom Weingut Horcher fast schon einen mediterranen Charakter. Seit jeher wird die Ernte komplett von Hand durchgeführt. In den Lagen Kreidkeller, Steinacker, Kobnert und Saumagen bestimmen leichte, warme und sandige Böden das Aroma der Rieslinge, Burgunder und seit 2014 auch Muskateller. Durch die Höhenlage liegen die Mostgewichte zudem etwas niedriger, wodurch die Weine feiner, leichter und weniger alkoholisch sind.

Laut dem Weinführer Eichelmann gehört das Weingut zu den besten dreißig Weingütern der Pfalz. Seit Ende 2014 ist das Weingut auch Mitglied im Fair and Green e.V. und setzt jetzt ganz auf nachhaltigen Weinbau.

Weingut Horcher:

Freinsheimer Str. 86a

67169 Kallstadt/Weinstraße

Lage des Weinguts Horcher

Weingut Hechtmann

„Durch Winzerkollegen sind wir auf FAIR'N GREEN gestoßen. Hier haben wir dann gespürt, dass dieses Konzept uns überzeugt. Alle Bereiche der Ressourcenschonung und des Umweltschutzes, vom Weinbau über Kellerwirtschaft bis hin zur Vermarktung werden berücksichtigt. Genau dies entspricht unserer Ansicht: Umweltschutz in der Landwirtschaft ist so viel mehr als nur der reine Verzicht auf Mittel im Pflanzenschutz! Gerne möchten wir unseren möglichen Beitrag zum Schutz und der Stärkung unserer Umwelt beitragen. Wir freuen uns auf neue Ideen und den Austausch unter Kollegen.“

- Weingut Hechtmann

 

Weingut Hechtmann

Mitten in Ilbesheim in der Pfalz befindet sich das Weingut Hechtmann. Das Rückgrad im Weingut sind Tina und Jens Hechtmann. Sie bringen als Techniker für Weinbau und Oenologie Wissen und Erfahrung in den vielschichtigen Weinherstellungsprozess ein. Der Arbeitsschwerpunkt von Jens Hechtmann liegt in der Weinbereitung, sowie draußen zwischen den Reben des Weinguts. Tina Hechtmann liebt nach wie vor die Handarbeiten im Weinberg, ist aber auch viel und gerne mit dem Betrieb des Gästehauses beschäftigt. Die Senioren Kiefer aus Ranschbach und Hechtmann unterstützen Tina und Jens Hechtmann mit ihrer Erfahrung aus vielen Jahrzehnten Weinbau. Mit den drei Kindern von Tina und Jens Hechtmann steht die nächste Weingut Hechtmann-Generation bereits in den Startlöchern.

Das Weingut bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche. Hier findet man keine Weine mit klassischen Prädikatsbezeichnungen. Die Familie Hechtmann hat schon vor Jahren auf die Nennung von Prädikaten verzichtet und vermarktet alle Weine als Qualitätsweine. Besonderheiten sind die Weine aus den Lagen Ranschbacher Seligmacher und Ilbesheimer Kalmit, sowie z.B. die Cuveés „Geschwisterliebe“ und „Nonno Alfredo“.

Kontakt:

Weingut Hechtmann
Alte Schulgasse 4 - 5
76831 Ilbesheim
Fon: 0 6341 / 32201
Fax: 0 6341 / 33774
kontakt@weingut-hechtmann.de
www.weingut-hechtmann.de

Foto: bereitgestellt vom Weingut Hechtmann